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 Bot erpresst Facebook-Nutzer
Die Sicherheitsexperten von Trusteer haben eine Variante des Schädlings Carberp entdeckt, die vermeintlich das Facebook-Konto des Opfers sperrt. Der Schädling klinkt sich in den Browser ein und fängt Anfragen an den Facebook-Server ab.

Versucht man das soziale Netzwerk anzusteuern, erscheint der Hinweis, dass der Account vorübergehend gesperrt sei und man 20 Euro bezahlen müsse, um seine persönlichen Daten zu verifizieren. Die Zahlung soll über Ukash erfolgen – ein anonymes Bezahlsystem, bei dem man den Empfänger der Zahlung nicht zurückverfolgen kann.

Carberp verhält sich damit ähnlich wie die inzwischen weit verbreiteten Varianten des BKA-Trojaners, die den gesamten Rechner sperren und behaupten, ihn nach der Zahlung eines bestimmten Betrags wieder freizugeben. Diese Art von Schädlingen bezeichnet man als Ransomware oder auch Lösegeld-Trojaner. Die Bezahlung des Lösegelds hat in den meisten Fällen keinen Effekt.

Bei Carberp handelt es sich um einen Trojaner-Baukasten, der von Kriminellen bislang vor allem für die Manipulation von Online-Banking eingesetzt wurde. Er verbreitet sich unter anderem durch verseuchte PDF- und Office-Dateien. Nebenbei enthält er noch Fernsteuerfunktionen, durch die
er beliebige Befehle von den Betreibern des Botnets entgegennimmt und ausführt.


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(Größe angepasst: 256x587px, png)

Wer sich den Schädling Carberp einfängt, erlebt beim Aufruf von Facebook unter Umständen eine böse Überraschung.
Links: • heise.de
geschrieben von Morpheus - 20.01.2012 - 09:18
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 Razzia gegen Megaupload: FBI lässt Kim Schmitz verhaften
Die US-Bundespolizei FBI hat in Zusammenarbeit mit den Behörden in Deutschland, Neuseeland und weiteren Ländern zum Schlag gegen den Sharehoster Megaupload ausgeholt. Wie das US-Justizministerium und das FBI am Donnerstagabend deutscher Zeit mitteilten, wurden Schmitz und drei andere Beschuldigte am Donnerstag in Auckland (Neuseeland) verhaftet. Drei weitere Personen werden noch mit Haftbefehl gesucht.

Den Beschuldigten um den 37-Jährigen Schmitz, der sich jetzt "Kim Dotcom" nennt, wird vorgeworfen, als Betreiber des Sharehosters Megaupload, der Streamingplattform Megavideo und weiterer Websites für "massive weltweite Urheberrechtsverletzungen" verantwortlich zu sein. Die US-Behörden sprechen von einem "internationalen organisierten kriminellen Unternehmen". Die Beschuldigten sollen damit insgesamt rund 175 Millionen US-Dollar umgesetzt haben. Den Schaden für die Rechteinhaber beziffert das US-Justizministerium auf über 500 Millionen US-Dollar.

Der Sharehoster Megaupload und die Schwester-Site Megavideo sind derzeit nicht zu erreichen. Ein US-Bundesgericht hat die Beschlagnahmung der Domains sowie weiterer 16 Adressen angeordnet. Die Behörden vollstreckten den Angaben zufolge 20 Durchsuchungsbefehle in den USA und acht weiteren Staaten. Dabei seien Server und anderes Firmeneigentum im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar in den USA, den Niederlanden und Kanada beschlagnahmt worden, teilte das US-Justizministerium weiter mit.

Die Ermittlungen konzentrieren sich den Angaben zufolge auf die in Hongkong ansässigen Unternehmen Megaupload Limited und Vestor Limited. Die US-Ermittler gehen davon aus, dass Schmitz das Megaupload-Imperium geführt hat. Er habe Megaupload gegründet und sei der einzige Anteilseigner der Vestor Limited, in der er seine Beteiligungen der mit Megaupload verbundenen Websites gebündelt habe. Im Visier der Ermittler sind neben Schmitz noch drei weitere deutsche Staatsbürger sowie ein Slovake, ein Niederländer und ein Este.

Wohl im Zusammenhang mit dem Abschalten von Megaupload.com ist die Website des US-Justizministeriums derzeit nicht zu erreichen; www.justice.gov antwortet nicht auf Anfragen. Anonymous-Aktivisten brüsten sich in Online-Foren damit, die Website per DDOS-Attacke ausgeschaltet zu haben.
Links: • heise.de
geschrieben von Morpheus - 20.01.2012 - 09:12
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 Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012
Wir von Dafuck wünschen euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012

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(Größe angepasst: 593x640px, jpeg)
Links: n/a
geschrieben von Morpheus - 24.12.2011 - 10:31
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 Neue Intel-CPUs: Ein Celeron mit Hyper-Threading & Core i5-2550K
Mit dem Update der offiziellen Preisliste (PDF) am gestrigen Abend Westküstenzeit der USA hat Intel einen Celeron-Prozessor ins Portfolio integriert, der lediglich auf einen Kern setzt, dafür aber Hyper-Threading bietet. Parallel dazu kündigt eine weitere Intel-Webseite den Core i5-2550K als Update zum Core i5-2500K an.

Was genau der Core i5-2550K allerdings kann, ist noch ein Rätsel. Da Intel gern in den neuen Bezeichnungen vom bekannten Schema abweicht, ist auch eine Vorhersage nicht ohne weiteres möglich. Denn vom Core i7-2600K zum Core i7-2700K waren es lediglich 100 MHz mehr Takt, die einen Bezeichnungssprung von 100 nach sich zogen. Naheliegend ist aber auch beim Core i5-2550K, dass sich dieser um eben 100 MHz vom Core i5-2500K unterscheidet – nur eben mit 50 aufaddiert. Wann das Modell mit vermutlich 3,4 GHz, 6 MB L3-Cache, HD 3000 aber weiterhin ohne Hyper-Threading erscheint, ist noch nicht bekannt. Meist vergehen vom Eintrag in der MDDS-Datenbank bis zum offiziellen Start ungefähr sechs Wochen, weshalb Ende Januar 2012 realistisch wäre. Damit hätte der Prozessor auch noch mindestens zwei Monate eine Daseinsberechtigung, ehe im April 2012 die Nachfolger auf Basis der „Ivy Bridge“ erscheinen.



In der offiziellen Preisliste hat sich nicht wirklich etwas getan, lediglich der bereits seit längerer Zeit in den Gerüchten behandelte Celeron G460 wurde vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen 1,8 GHz schnellen Single-Core-Prozessor mit Hyper-Threading bei einer TDP von 35 Watt, dem die krumme L3-Cache-Größe von 1,5 MByte zur Verfügung steht. Mit 37 US-Dollar kostet er soviel wie der Celeron G440, der einen Kern ohne Hyper-Threading bei 1,6 GHz bietet – dieser dürfte damit wohl bald auslaufen.

Die Verwirrung bei dem neuen Prozessor machen jedoch die ersten Modelle davon im Handel perfekt. So wurde in Japan der Celeron G460 als „Pentium“ verpackt und mit zwei echten Kernen beschrieben, erst bei genauer Betrachtung zeigt sich der wahre Inhalt. Doch dabei zeigt sich an keiner Stelle, dass es sich in Wahrheit um einen Single-Core-Prozessor handelt, der unwissende Kunde tappt dort direkt in eine Falle. Ob es sich dabei lediglich um ein Verpackungsproblem der ersten Modelle handelt oder ob andere Interessen dahinter stehen, dürfte sich klären, wenn die Modelle auch hierzulande verfügbar werden.

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Links: n/a
geschrieben von Morpheus - 13.12.2011 - 08:05
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