Nachdem Kingston den Stein mit den ersten Class-10-Speicherkarten sowohl für das microSD-Format als auch das herkömmliche SD-Format in Rollen gebracht hat, schließt mit A-Data ein weiterer Hersteller auf. Die neuen Speicherkarten sollen bis zu 16 MByte/s beim Lesen erreichen, beim Schreiben wir die „Class 10“ eingehalten.
Die „Class 10“ besagt, dass mindestens 10 MByte/s in beiden Disziplinen erreicht werden müssen. Dies gibt A-Data auch für das Beschreiben der microSD-Karten an. Als Komplettpaket sollen die neuen Karten bis zu 60 Prozent schneller arbeiten als herkömmliche, aktuelle Class-6-Speicherkarten. A-Data will die Speicherkarten in Größen von 4 bis 16 GByte im Handel anbieten, der Preis ist noch nicht bekannt. Weiterhin bietet A-Data auch normale SD-Karten in der schnellen Klasse an. Diese sollen in Größen von 8, 16 und 32 GByte verfügbar werden.
Microsoft hat bekannt gegeben, dass der Support für Windows XP SP2 am 13. Juli 2010 enden wird. Ab diesem Datum werden keine Security-Updates und keine Hotfixes mehr veröffentlicht. Das Support-Ende schließt sowohl die „Main Support“-Phase als auch die „Extended Support“-Phase ein.
Abhilfe schafft vorläufig ein Wechsel auf Windows XP SP3. Das Service Pack 3 kann kostenfrei per Windows Update als Download bezogen werden. Zum gleichen Ablaufdatum wird außerdem auch der Support für Windows Vista RTM (Release To Manufacturing), Windows 2000 Professional SP4 und Windows 2000 Server SP4 eingestellt.
Seit der Gründung des sozialen Netzwerkes Facebook im Februar 2004 erreichte das Portal ungeahnte Ausmaße. Über 400 Millionen Nutzer sollen Facebook mittlerweile ansteuern. Dabei gerät das Netzwerk kontinuierlich wegen des unsensiblen Umgangs mit privaten Daten in die Kritik. Wie Recherchen ergeben haben sollen, war das bereits vor der Gründung schon so.
In einer groß angelegten Artikelreihe wertete der Business Insider die Anfangszeit von Facebook aus. Es ging dabei vor allem um die Frage, ob sich der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg fremder Ideen bediente und gegen einen mündlichen Vertrag verstieß, den er mit Kommilitonen hatte. Genau dies werfen ihm ehemalige Harvard-Mitstudenten vor, die Zuckerberg mit der Programmierung eines sozialen Netzwerkes für die Elite-Universität und weitere Schulen beauftragt haben wollen. Das so geplante Netzwerk sollte in der Planung von Ende 2003 HarvardConnections.com heißen, ging gut ein halbes Jahr – und mehrere Programmierer später – allerdings als ConnectU an den Start. Der Vorwurf, Mark Zuckerberg hätte sich ausschweifend an den Ideen anderer bedient, ist dabei nicht neu und war bereits Gegenstand einer Gerichtsverhandlung, die im Februar 2008 zu einem Vergleich in Höhe von 65 Millionen US-Dollar führte. Neu sind hingegen andere Untiefen, die sich bei der Recherche des Business Insider ergeben haben sollen.
Die unter dem heutigen Gesichtspunkt wohl bedenklichste ist jene, dass Zuckerberg die privaten Profile einiger Facebook-Mitglieder missbraucht haben soll, um an Informationen zu gelangen, die ihm andernfalls verwehrt bleiben würden. So war der Vorwurf des geistigen Diebstahls bereits kurz nach dem Start der Facebook-Plattform Thema bei der Campus-Zeitung Crimson. Um an E-Mails der Crimson-Mitarbeiter zu gelangen, suchte Zuckerberg in seinem damals schon bestehenden, erfolgreichen sozialen Netzwerk nach Studenten der Zeitung. Er wertete die Login-Logs aus und suchte dort angeblich nach fehlerhaften Login-Versuchen. In der Hoffnung, dass die fälschlicherweise eingegebenen Passwörter zu den E-Mail-Adressen der Studenten gehörten, wertete er diese aus und habe so tatsächlich zwei E-Mail-Zugänge rekombinieren können.
In weiteren Fällen soll sich Zuckerberg in das Konkurrenznetzwerk ConnectU gehackt und Mitgliederprofile so manipuliert haben, dass die Attraktivität des Netzwerks darunter gelitten habe. Er erstellte demnach ein Fake-Profil eines der ConnectU-Gründers, für den er das soziale Netzwerk ehemals hätte programmieren sollen, und erschwerte den Zugang zu über 20 weiteren ConnectU-Profilen. Teilweise wurden die Profile derart unsichtbar gemacht, dass sie nicht zu finden gewesen seien, teilweise wurden sie gelöscht.
Gemessen an der heutigen Bedeutung von Facebook und des daneben verblassenden Portals ConnectU erscheinen die damaligen Vergehen, so sie denn zutreffen, beinahe kindisch. Auch muss bedacht werden, dass die heute geltenden Nutzungsbestimmungen damals nicht galten und Zuckerberg somit nicht gegen die Regeln seines eigenen Portals verstieß. Es stellt sich jedoch die Frage, ob Aussagen Zuckerbergs noch kritischer zu werten sind, wenn man seinen früheren Umgang mit fremden Inhalten und privaten Daten kennt oder ob gerade diese Vorgeschichte den Facebook-Gründer sensibilisiert hat.
Valves Spiele-Plattform Steam hat bereits jetzt Millionen Kunden, allerdings nur solche mit einem Windows-PC. Nun gibt es im aktuellen Beta-Client für Windows erste Hinweise darauf, dass in Zukunft auch Nutzer von Apples Mac OS X einen Steam-Client – und folglich weitere Spiele – für ihr Betriebssystem bekommen könnten.
Darauf deuten mehrere „osx.menu“-Dateien und Grafiken hin, die Nutzer in den Ordnern des Beta-Clients entdeckt haben. Hinzu kommt, dass die neueste Version von Valves Source-Engine wohl Mac OS X unterstützt. Sie kommt in Postal III zum Einsatz, welches für Windows, Mac OS X, Linux, Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen soll. Von Valve gibt es bislang noch keine aktuelle Stellungnahme bezüglich eines Steam-Clients für Mac OS X.